Lebenslauf

Zuhause im Nordkreis

 

+++Weil er einer von uns ist+++

 

Ich bin in der Gemeinde Ummern aufgewachsen und lebe dort. Am Leben auf dem Land gefällt mir die Gemeinschaft und die Fürsorge der Nachbarn. Auch das Miteinander in den Vereinen durfte ich im Fußballclub, im Posaunenchor, Spielmannszug und Schützenverein erleben. Das Menschen Verantwortung im Ehrenamt und in Vereinen übernehmen, hat mich schon immer geprägt und beeindruckt.

Familie

 

+++Die „Heilmanns“ wohnen sogar alle in der selben Straße+++

 

Aktuell bin ich 42 Jahre alt, verheiratet und habe drei wundervolle Kinder im Alter von 17, 15 und 12 Jahren. Ich genieße es in Ummern meine Familie auf einen Fleck zu haben. Meine Mutter und auch die Familie meines Bruders wohnen bei uns in der Straße, so ist immer was los bei uns.

Schulzeit

 

+++Ich war nicht immer der Lehrerliebling+++

 

Ich habe früh angefangen mich politisch zu engagieren. Als Schülersprecher an der Fritz Reuther Realschule habe ich mich für die Interessen meiner Altersgenossen eingesetzt. Damals habe ich gemerkt, dass man etwas bewegen kann, wenn man beharrlich bleibt und gute Argumente hat.

Darum ein Soze

 

+++Ich kämpfe für meine Themen und wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert, versuche ich es nochmal+++

 

Mein Vater hat mich damals in der SPD angemeldet. Mit ihm bin ich dann zu meinen ersten Ortsvereinssitzungen gegangen und habe die Partei kennengelernt. Das Gefühl, Kämpfer für eine gemeinsame Sache zu sein, gefiel mir.  In den SPD-Grundwerten Freiheit, Gleichheit, Solidarität  fühle ich mich zu Hause. Diese Werte in die heutige Zeit zu transferieren und Themen dafür zu finden, so dass andere Menschen sich orientieren können, ist mir wichtig. Dazu zählt für mich nicht wegzugucken, etwas ansprechen zu dürfen und sich auch mal zu streiten.

Politischer Werdegang

 

+++Als Politiker übernehme ich Verantwortung. Zu dieser Verantwortung gehört es abzuwägen und manchmal auch sagen zu müssen „das etwas gerade nicht geht“+++

 

Mit Vollendung des 16. Lebensjahr bin ich in die SPD eingetreten und habe somit bereits mein 25 jähriges Jubiläum feiern dürfen. Ich bin seit ca. 14 Jahren stellvertretender Vorsitzender des SPD Ortsverein Wesendorf. Im Jahr 2006 bei den Kommunalwahlen bin ich in den Gemeinderat Ummern und Samtgemeinderat Wesendorf gewählt worden. 2011 bin ich in beiden Räten bestätigt und zusätzlich in den Kreistag gewählt. 2016 wurde ich allen drei Räten direkt bestätigt. Im Kreistag und Samtgemeinderat bin ich zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. In der Gemeinde Ummern bin ich Fraktionsvorsitzender. Seit der Landtagswahl 2017 vertrete ich meine Heimat als Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag.

Bundeswehrzeit

 

+++Zu groß für den Marder+++

 

Meine Grundausbildung habe ich 1996/97  in der Hammerstein-Kaserne in Wesendorf absolviert. Ich war damals Cheffahrer und habe mit dem Wolf den Kompaniechef überall hingebracht. Damals hat die Bundesregierung den Kosovo Einsatz beschlossen. Das wir einmal eine freiwilligen Armee bekommen war noch nicht in Sicht.

In Dritter Generation bei VW

 

+++Am Band hieß es: Einer für alle, alle für einen. +++

 

Bei Volkswagen habe ich Industriekaufmann gelernt. Ich wollte unbedingt mit Menschen arbeiten und brauchte damals keine Verkaufsschulung. Die Liebe zum Produkt war schon immer da.  Das Autobauen habe ich dann in der Dauernachtschicht am Band kennengelernt. Später habe ich als Teamkoordinator für die Linie Lupo & Polo gearbeitet. Als dann 2000 die Autostadt aufmachte, habe ich zunächst Fahrzeuge ausgeliefert. 2009 bin ich dann in den Vertrieb Deutschland gewechselt und habe das Thema Menschen mit Behinderung übernommen und war zuständig für den Verkauf von Notarzteinsatz- und Fahrschulfahrzeugen.

Inklusion

 

+++Es verändert den Blick und das Wesentliche wird sichtbar.+++

 

Als Verantwortlicher für das Thema Menschen mit Behinderungen durfte ich viele spannende Menschen und Sportler kennenlernen. Wenn man alle Menschen gleich bewertet, dann  ist Inklusion eigentlich ganz einfach und der Umgang wird zur Normalität. Seitdem sehe ich alles nicht mehr so verbissen und denke ein ums andere mal „es lohnt sich nicht, sich über alles aufzuregen“.